EUAA – EU Asylum Agency (former EASO)

Asyl ist unser aller Grundrecht.

Die EUAA ist die Nachfolgeorganisation der EASO und kümmert sich um die Umsetzung des weltweit größten multi-nationalen Asylsystems. Sie schulen EU-weit Asylbeamte nach einheitlichen Standards um damit die größtmögliche Fairness im Antragsverfahren zu erreichen. Sie senden auch Fundamental Rights Officer in Brennpunkte um die Ankommenden aufzuklären und organisieren und koordinieren sowohl staatliche als auch NGO-Aktivitäten.

Tolle Arbeit von engagierten Menschen – in einem komplexen politischen Umfeld. Wie organisiert man Hilfe human, wenn einige Staaten die Last nicht mit tragen wollen – oder sich einfach freikaufen wollen? Es müsste fairer zugehen, tut es aber leider nicht. Für die diejenigen, die helfen wollen immer wieder ein harte Probe. Aber nichts tun ist keine Option, also versucht man alles zu tun was man kann, oder nicht?

Es entsteht ein neuer Corporate – Film als Kurzeinführung zum Thema und zur Mission der Organisation.

CIO des Bundes. Portrait.

Staatssekretär Markus Richter

Chief Information Officer oder CIO des Bundes. Das ist der Mann für die Digitalisierung in Deutschland, zuständig für die Umsetzung des Digitalen Staates. Klingt nach einer Mischung aus Minority Report und Todesstern, bedeutet aber, dass man vor allem digitale Dienstleistungen ohne Gang zum Bezirksamt beantragen kann. Das hilft Privatpersonen wie auch Unternehmen. Alles fair, transparent und natürlich behördenübergreifend technologisch abgestimmt. Keine leicht Aufgabe, dass so umzusetzen, dass der Bürger bestmöglich in seinem Rechten gegenüber der Staatsgewalt geschützt bleibt. Und wie sieht eine digitale Gesellschaft eigentlich aus? Hängen nicht schon heute alle zuviel vor den Monitoren? Und wie hat das mit anderen fragen wie zb. Nachhaltigkeit zu tun? Diese Fragen verfolgt Herr Richter gemeinsam mit Vertretern aus Bund, Ländern und Gemeinden und das ist auch die Frage, die man sich selbst stellen sollte, wieviel Digitalisierung braucht es und wie soll sie uns helfen?

Ich freue mich, dass ich das Konzept für ein Video-Portrait über ihn schreiben konnte, mein Kollege Armin Mobasseri hat er umgesetzt. Dieses findet man dann demnächst hier: https://www.cio.bund.de/Webs/CIO/DE/startseite/startseite-node.html

DG AGRI – Introducing the PDO & PGI Labels of the EU.

Ich bin mal wieder für und diesmal auch IN Europa unterwegs. DG Agri ist das Ressort für Landwirtschaft der EU. Sie betreiben einige Qualitätssiegel der EU, u.a. die sogenannten Geographical Indications oder geschützte Herkunftsangabe. Im Supermarkt findet man sie auf vielen Produkten. Damit wird zertifiziert, dass ein Produkt aus einer bestimmten Region kommt bzw nach dort entwickelten Methoden und festgelegten Zubereitungskriterien hergestellt wird.

Die Kampagne hat das Ziel, die GIs vorzustellen und Produzenten zum Teilnehmen zu bewegen. Tutorialfilme sollen Produzenten zusätzlich unterstützen den umfangreichen Bewerbungsprozess zu beginnen.

Es entsteht dabei eine Reihe von insgesamt 6 Filmen. Wir drehen in Slowenien, Polen, Schweden, Frankreich und Portugal und die Fertigstellung wird bis in den Februar 2023 reichen.

Mehr später…..

Fraunhofer Hydrogen Labs (Messefilm)

Wie die aktuelle Hitzewelle in Indien mit über 50 Grad Celsius klar anzeigt, kommt der Klimawandel schnell und in lebensgefährdenden Ausmaßen auf uns zu. In Berlin hatten wir im Schnitt einen 10 Grad wärmeren Dezember. Keine Ahnung was Ihr so macht, aber es wird Zeit bei jedweder Wende aktiv mitzuarbeiten.

Beim folgenden Projekt wurde ich das erste Mal von der Agentur AHNEN & ENKEL beauftragt die Regie für einen ihrer Filme zu übernehmen. Den findet Ihr hier.

https://www.hydrogen-labs.fraunhofer.de/

Wir in den letzten Monaten mit meinem alten Animationfilms-Kollegen, Erklärfilmspezialisten und UdK-Kommilitonen Jörn Barkemeyer einen animierten Messefilm für die FRAUNHOFER HYDROGEN LABS erstellt. Die Hydrogen Labs sind eine Test-Infrastruktur für die technologischen Komponenten sowie für die Netz-Integration der Grünen Wasserstoffwirtschaft. Tolles Projekt mal wieder mit einer großen Anzahl engagierter und vorausdenkender Wissenschaftler.

Die leider nicht für uns denken – und Handeln!!! – können.

Es kommt natürlich alles viel zu spät (danke an dieser Stelle noch einmal an die CDU/CSU und auch die SPD für 45 Jahre Desinformation und eine Politik der Realitätverdrängung und Vorteilsgewährung für ignorante Egoisten), aber immerhin beginnen hiesige Entscheider endlich mit den notwendigen Veränderungen und wir können hoffen, dass der Markthochlauf der entsprechenden Hochtechnologien in Deutschland sowohl unsere Zukunft rettet und gleichzeitig vernünftige Arbeitsplätze zu schaffen vermag.

EUROFOUND -Towards Recovery and Resilience

Yet another experience with great people in EU institutions, who actually want to make a real contribution to the lives of all European citizens. Researchers and communicators that are reaching out to learn about what is going on with the people and their living & work conditions.

„The European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions (Eurofound) is a tripartite European Union Agency providing knowledge to assist in the development of better social, employment and work-related policies.

It carries out its role in partnership with governments, employers, trade unions and the European Union institutions.

Eurofound employs 100 staff, in its offices in Dublin, Ireland and Brussels, Belgium.“

In my opinion, they should add a 4th sector, which includes NGO’s from the environment and food sector. The people I met there, anyway seemed compassionate and intelligent altogether and we can only hope that politicians are listening to them.

Especially in these days of propaganda and extreme lobbyism, we need to value our institutions and infuse them with our values and active participation – again and again.

BundesNetzAgentur (BNetzA) – 3.Teil, Portrait #Konstanz

Der 3. Teil einer Reihe für die Bundesnetzagentur mit CinePlus ist nun online. Wirklich tolle Leute, die man dort in Konstanz treffen kann und immer wieder spannend zu sehen was Andere so tun und einen Teil beitragen zu dieser unglaublich komplexen, faszinierenden (und leider auch zerstörerischen) „Cyborg“-Welt in der wir leben.

MaterialDigital – Die Plattform für die Digitalisierung der Materialien

Imagefilm: Konzept & Regie

Seit einigen Monaten arbeiten wir am Imagefilm zur Plattform für die Digitalisierung der Materialien, einer Intitiative des BMBF, koodiniert und gesteuert durch ein Konsortium der führenden deutschen Materialforschungsinstitute: Fraunhofer IWM, Karlsruher Institut für Technologie, Leibnitz-Institut für werkstofforientierte Technologien, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Bundesanstalt für Materialforschung, Fraunhofer AISEC, Leibnitz-Institut für Informatonsinfrastruktur.

Wie man sich vorstellen kann eine komplexe Angelegenheit, die viele Beteiligte einzubinden sucht und die immer mehr Teilnehmer findet. Bis zum Schluss feilen wir an den Details für den Film, der nun demnächst online gehen wird. Den Link teile ich in Kürze.

KundInnen: BAM – Katharina Weinberger, Nadine Golowin

Produktion: Cine Plus

Produktionsleiter: Max Schweizer

Grafik: Jörn Barkemeyer

150 Jahre BAM – Bundesanstalt für Materialforschung – und prüfung.

Kreative Beratung, Konzept, Regie

Auftraggeber: Bundesanstalt für Materialforschung – und Prüfung,

Production: Cine Plus Berlin

„Zukunftstechnologien und Innovationen sind wichtige Treiber für die Entwicklung der Gesellschaft und für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen unerlässlich“, so Prof. Dr. Ulrich Panne, Präsident der BAM. „Wissenschaft spielt eine wichtige Rolle, diese Technologien zu testen und Vertrauen dafür zu schaffen. Das erfordert von uns auch das Selbstverständnis, mit unserer Arbeit nicht nur Fakten zu schaffen, sondern Wissenschaft auch für die Gesellschaft erklärbar zu machen.“ https://www.150.bam.de/150/Navigation/DE/Themen/150-Jahre-BAM/150-jahre-bam.html

Tolle Zusammenarbeit, bei der wir der BAM einen modernen Look verpasst haben. An meinem Job liebe ich, dass ich immer wieder Einblick bekomme in Bereiche von denen ich bisher nichts wusste. In diesem Fall in einer der Institutionen, die mit geholfen hat „Made in Germany“ zu etablieren.


EUROPEAN ASYLUM SUPPORT OFFICE (EASO) – Image

Auftraggeber: Europäische Kommission, Production: Cine Plus Berlin

Aufgabe: Kreative Beratung Konzept, Regie

„EASO hat die Aufgabe, die praktische Zusammenarbeit der EU-Mitgliedstaaten im Asylbereich zu stärken. Zu diesem Zweck wirkt es bei der Umsetzung des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS)[2] mit und unterstützt Mitgliedstaaten, deren Asylsystem besonders belastet ist. Es recherchiert und veröffentlicht für Asylbehörden relevante Informationen über häufige Herkunftsländer in COI-Berichten.“ (Wiki)

Eine Zusammenarbeit, die mich sehr beschäftigt hat. Eine Institution voller engagierter Menschen, die – ständig beeinflusst von der politischen Grosswetterlage – manchmal fast verzweifeln müssen. Während wir den Film seit April 2020 zusammenstellten spitzte sich die Situation in Moria/ Lesbos immer weiter zu. Manchmal wusste ich nicht mehr, ob ich diesen Film überhaupt mit mir vereinbaren kann. Aber ich denke, dass wir die Institutionen die wir geschaffen haben trennen müssen von dem wie wir Menschen diese Werkzeuge benutzen. Deswegen bin ich jetzt auch froh diesen Film gemacht zu haben. Und gleichzeitig traurig, dass wir unsere eigentlich hohen ethischen Ansprüche nicht befolgen.